Research Council of Norway stellt Mittel für Rituximab-Studie zur Verfügung

Der Research Council of Norway hat heute (6.6.2013) bekannt gegeben, dass er Mittel für die geplante Multi-Center-Rituximab-Studie mit 140 Patienten bereitstellen wird.

Wir wissen noch nicht exakt, wieviel Geld die Forscher erhalten werden, was wir aber wissen, ist, dass 40 Mio. Kronen an 10 Projekte verteilt werden sollen. Da für die Rituximab-Studie noch ca. 5 Mio. Kronen fehlen, stehen die Chancen gut, dass die Studie nun vollständig finanziert ist.

Unter dem folgenden Link finden Sie die Mitteilung des Research Council of Norway:
www.forskningsradet.no/servlet/Satellite...al&cid=1253987111966

Was bedeutet das nun konkret für die Sammelaktion des Vereins ME/CFS Schweiz?

Wir werden, sobald möglich, mit den Forschern in Norwegen Kontakt aufnehmen und besprechen, was diese Entscheidung des Forschungsrats für das Projekt bedeutet. Danach werden wir entweder das Geld an die Forscher am Haukeland Universitätsspital überweisen oder, für den Fall, dass unsere Spenden für diese Studie nun gar nicht mehr benötigt werden, zusammen mit den norwegischen Forschern und unter Einbeziehung unserer Spender überlegen, welchem anderen Forschungsprojekt wir das gesammelte Geld zuwenden wollen. Wir halten es aber für wahrscheinlicher, dass das Geld auch trotz der heutigen Entscheidung des Forschungsrats noch für die Rituximab-Studie gebraucht wird.

Wir werden Sie über unsere Website, den Email-Newsletter und den Print-Versand über das weitere Vorgehen in Bezug auf unsere Sammelaktion und über das Voranschreiten der Rituximab-Studie auf dem laufenden halten.

Wir freuen uns, Ihnen heute diese guten Nachrichten überbringen zu können und bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern. Es ist grossartig, wie wir in dieser kurzen Zeit über 4'500 Fr. sammeln konnten. Auf diese Art werden wir wirksamen Behandlungen für die von ME/CFS Betroffenen Stück für Stück näher kommen.

Es wurde berichtet, dass sich auch der norwegische Gesundheitsminister an den Forschungsrat gewandt hat und betont hat, dass er Forschung im Bereich ME/CFS für wichtig halte. Die Tatsache, dass in Norwegen und international privat mehrere Hunderttausend Euro für diese Studie gesammelt wurden, hat sicher geholfen, diesen notwendigen Druck aufzubauen.

In Folge noch ein News-Artikel zur heutigen Entscheidung:
translate.google.com/translate?sl=no&tl=...d%3D10117089&act=url
(Leider ist die automatische Übersetzung mit Google nicht sehr gut.)