Weitere Studie, wo bei Fibromyalgie-Patienten Nervenschäden gefunden wurde

Bild von sixninepixels auf www.freedigitalphotos.netÄrzte vom Massachusetts General Hospital und der Harvard Medical School haben eine Studie veröffentlicht, in welcher sie bei einem Teil der untersuchten 27 Fibromyalgie-Patienten gefunden haben, dass sie an SFPN (Small-fibre-Polyneuropathie) leiden, einer Beeinträchtigung der sog. kleinen Nervenfasern. Bereits vor ein paar Monaten berichteten deutsche Forscher ähnliches, wir erwähnten es in unserem Email-Newsletter und auf unserer Website. (http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/fibromyalg/)

SFPN kann objektiv festgestellt werden und es ist bekannt, welche Erkrankungen (wie z.B. Diabetes) SFPN verursachen können. Damit könnte es nun für einen Teil der von Fibromyalgie betroffenen eine klarere Diagnosestellung und bessere Behandlungsmöglichkeiten geben. 

Es ist uns nicht bekannt, wie weit dieser Fund auch für die Schmerzen von ME/CFS-Patienten relevant ist. Auf Grund der teilweisen Ähnlichkeit der beiden Syndrome könnte es aber auch für Leute mit einer ME/CFS-Diagnose und einem Schmerzproblem dieser Art interessant sein, das Thema mit einem Arzt anzusprechen.

Die Presseerklärung vom Massachusetts General Hospital finden Sie hier: http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1607  

Link zur Studie: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0304395913002947